Wie bestellt und nicht abgeholt

Auszug aus der Petition von 5 Ortsbürgemeister vom Dezember 2014:

Der öffentliche Personennahverkehr ist ein wichtiger Bestandteil der Grundversorgung im ländlichen Raum. Im Mai dieses Jahres wurde die Linie 712 von Illerich nach Treis-Karden durch ein AnrufSammelTaxi AST ersetzt.

Mit diesem Anrufsammeltaxi besteht für die Bürger die Möglichkeit in regelmäßigen Abständen eine Verbindung nach Treis-Karden bzw. Kaisersesch zu nutzen.

 

Die Unterzeichner befürworten die Einführung eines AST als flexible Möglichkeit während dem Tage die kleinen Mittelzentren für diverse Besuchsmöglichkeiten zu nutzen. Die Lösung ist hervorragend für die Anbindung an die Unterzentren.

 

Die erweiterte Nutzung als Anbindung an die schnellen Verbindungen zu den Oberzentren Koblenz und Trier ist derzeit leider weniger attraktiv. In der Praxis sieht es so aus, daß die Anbindung des AST an den Regionalexpress nicht stimmig ist.

So können die potenziellen Nutzer wie z.B.  Schüler, Studenten, Azubis und Arbeitnehmer das Anruf-Sammeltaxi trotz scheinbar großem Angebot nicht nutzen.

 

Ein typisches Beispiel:

Ein Schüler des Wirtschaftsgymnasiums in Koblenz möchte die Linie AST 712 nutzen um morgens auf dem schnellsten und billigsten Wege zur Schule und je nach Unterrichtsdauer nachmittags oder spätnachmittags nach Hause zu fahren.

Bei der Annahme, daß dieser Schüler um ca. 7:30 in Koblenz am Hauptbahnhof eintreffen muss, haben wir folgende Situation:

 

Es gibt keine Verbindungsmöglichkeit.

 

Die Lösung in dieser Situation wäre die Anpassung der Verbindung AST 712:

Abfahrt Kaisersesch:6:30 Uhr

Der Schüler ist um 7:35 Uhr in Koblenz HBF.

...

....

Zusammenfassend kann festgestellt werden, daß der Schüler in diesem Beispiel im wahrsten Sinne des Wortes „ keine guten Verbindungen“ hat.

 

Mit der sinnvollen Anpassung an die Zeiten der Züge würde das Anruf-Sammeltaxi tatsächlich seinen Zweck erfüllen.

 

Derzeit sehen die Unterzeichner einen erheblichen Bedarf in der Anpassung der AST-Zeiten. Es wird vorgeschlagen unattraktive Zwischenfahrzeiten des Anruf-Sammel-Taxis zu streichen und bevorzugt abgestimmte Fahrten zu den Verbindungszügen anzubieten.

 

Die derzeitige Lage entspricht nicht den fortschrittlichen Zielen zur Weiterentwicklung der Ortschaften in der ländlichen Region.

Die Ortsgemeinden sehen hier Nachbesserungsbedarf zur Sicherstellung der Grundversorgung Öffentlicher Personennahverkehr.

Überfüllte Schulbusse Stresstest auf dem Schulweg

 

In Cochem sind Schüler und Eltern genervt und empört. Wenn in der Realschule Plus mittags die letzte Schulstunde ausklingt, geht damit für viele Schüler der Stress erst richtig los. Grund dafür sind die überfüllten Schulbusse.

 

Schüler drängeln sich vor einem Schulbus

Im Schulbus ist es oft so eng wie in einer Sardinen-Dose

Reinquetschen ist dann angesagt. Wer keinen Sitzplatz mehr bekommt, muss sehen, ob und wo er Halt findet, denn der Bus ist auf einer kurvenreichen Straße unterwegs. Aber selbst wer einen Stehplatz ergattert, kann sich glücklich schätzen. Es sei schon vorgekommen, dass Schüler gar nicht einsteigen durften, berichten einige Eltern. Der Bus sei wegen Überfüllung geschlossen geblieben. Die Schüler hätten dann wortwörtlich im Regen gestanden.

Betroffene Eltern haben sich bereits an die Kreisverwaltung gewandt. Ohne Erfolg, sie stießen dort bislang auf wenig Verständnis. Zur Sache Rheinland-Pfalz hat sich die Schulbus-Misere vor Ort angeschaut.

Stand: 13.1.2016, 12.04 Uhr

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